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Gastvortrag: Bilingualität in heterogenen Lerngruppen an der Schule

Deutsch und Deutsche Gebärdensprache in der pädagogischen Praxis


Piktogramm Gebärdensprache

Prof. Dr. Claudia Becker

Abteilung Gebärdensprach-/ Audiopädagogik, Humboldt Universität Berlin

Durch den Grad der Hörbeeinträchtigung ist heute nicht mehr festgelegt, ob Laut- oder Gebärdensprache Erstsprache oder Zweitsprache eines Kindes wird. Abhängig von den Zugangsmöglichkeiten (u.a. Interaktionserfahrungen, sprachliche Vorbilder, Erfolg der technischen Versorgung) weisen hörgeschädigte Kinder auch in bilingualen Settings sehr unterschied­liche Spracherwerbsbiographien auf. Lehrer fühlen sich von der sprachlichen Heterogenität der Klassen nicht nur in den integrativ arbeitenden Regelschulen, sondern auch in den Förderschulen belastet. Die sprachliche Heterogenität erfordert einen individualisierten bilingualen Unterricht, eine differenzierte Fachdidaktik für die Gebärdensprache und für Deutsch sowie eine hohe Fachlichkeit, die an allen Förderorten abrufbar sein muss.

Im Vortrag werden deshalb folgende Fragen diskutiert:

Welche Lernergruppen lassen sich unterscheiden?

Was wissen wir aus d er Forschung  über die Auswirkungen der verschiedenen Zugänge zur Laut- und Gebärdensprache a uf die sprachliche, kognitive und emotionale Entwicklung, aber was wissen wir auch noch nicht?

Welche Konsequenzen haben die Befunde für die schulische Praxis?

Montag, 7. April 2014, 18.ooh Universität Wien, Hörsaal 50

(Haupteingang rein, rechts, Stiege VIII, 2. Stock)

Universitätsring 1, 1010 Wien

 

Der Vortrag ist auf Deutsch und wird in Österreichische Gebärdensprache gedolmetscht.

 


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