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Rechtswissenschaftsstudentin, 24 Jahre, psychische Beeinträchtigung

(An)Erkenne dich selbst!


Unabhängig vom Studium ist folgendes wichtig: Die „richtigen“ Therapeuten und Psychiater können einen dabei unterstützen selbst weiterzukommen. Das wirkt sich dann auch auf das Studium aus. Selbst "Fehler" in der Therapeutenwahl/Arztwahl sind zusätzliche Erfahrungen, aus denen geschöpft werden kann und können insofern auch weiterbringen - trotz aller Frustration. Meine psychische Störung hängt mit tiefliegenden Verhaltensmustern zusammen. Für mich ist es daher wichtig, gerade im Studium, etwas mehr "loszulassen", zu entspannen und zu versuchen mich nicht zu sehr in Prüfungen, Testergebnisse, "angemessene" Studiendauer etc. zu verbeißen. Dabei helfen mir vor allem sehr konkrete körperliche Techniken wie Beruhigung des Atems, Veränderung der Haltung, usw. Auf diese Weise versuche ich in mir zur Ruhe zu kommen. Wichtig ist auch achtsam gegenüber sich selbst (und anderen) zu sein. Für mich bedeutet das, mich selbst mehr zu spüren und mich auf meine kleinen "unakademischen" Freuden einzulassen, sowie - mir selbst winzig und unbedeutend erscheinende - eigene Erfolge bewusst wahrzunehmen und zu achten. Zum Beispiel habe ich meine Liebe zur Musik "wiederentdeckt", die ich in dieser Form vorher nicht zugelassen hatte, und das Hören von Musik so als Strategie entwickelt, um mich aus Zwangsgedankenspiralen leichter/rascher zu befreien. Zudem ist es wichtig für mich eigene Gefühle und Bedürfnisse ernst zu nehmen und auf dieser Basis eigene Entscheidungen zu treffen – dabei versuche ich Fehler zu akzeptieren (was mir besonders schwer fällt) und mit ihnen umzugehen. In diesem Sinne: „(An)Erkenne dich selbst"


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